Formate & Specs
Codec: Definition und Beispiele
Was ist Codec?
Ein Codec ist das Verfahren, mit dem Video- oder Audiodaten komprimiert und wieder dekodiert werden – etwa H.264, HEVC/H.265 oder ProRes. Codec-Wahl beeinflusst Dateigröße, Qualität, Edit-Performance und Plattform-Kompatibilität.
Wann du es nutzt
- 1Wenn Exports auf manchen Devices nicht abspielen.
- 2Wenn Dateien zu groß für Upload-Limits sind.
- 3Wenn du Master- und Delivery-Formate trennst.
- 4Wenn Edit-Performance unter schweren Files leidet.
- 5Wenn eine Plattform explizite Codec-Empfehlungen nennt.
Beispiel
Ein Editor liefert ProRes als Master und H.264 als Social-Export. Der Master bleibt flexibel für Color und Re-Edits; der H.264-File lädt schnell und spielt überall zuverlässig.
Anwendungsfälle
- 1Social-Delivery in H.264/AAC exportieren.
- 2Archiv-Masters in einem editfreundlichen Codec sichern.
- 3HEVC nutzen, wenn kleinere 4K-Files nötig sind und Devices mitspielen.
FAQ
Ist ein „besserer“ Codec immer die richtige Wahl?
Nein. Der beste Codec ist der, der Qualität, Größe und Compatibility für den Use Case balanciert. Ein High-End-Codec hilft wenig, wenn die Zielplattform ohnehin hart re-encoded – oder wenn Abspielgeräte ihn nicht zuverlässig können.
Mach markengerechte Kurzvideos aus dem Material, das du schon hast.