Kurzvideo-Metriken & Strategie
Engagement Rate: Definition und Beispiele
Was ist Engagement Rate?
Die Engagement Rate drückt die Summe der Interaktionen eines Contents – Likes, Kommentare, Shares u. a. – als Prozent von Reach oder Impressions aus. Höhere Rate heißt: Ein größerer Teil der erreichten Personen hat wirklich interagiert.
Wann du es nutzt
- 1Wenn du zwei Videos mit unterschiedlicher Reach vergleichst und Resonanz brauchst.
- 2Wenn Creator-Partnerschaften nach aktiver Audience bewertet werden.
- 3Wenn Impressions hoch sind, Kommentare und Shares aber flach.
- 4Wenn Stakeholder mehr als Roh-Views im Report sehen sollen.
- 5Wenn du entscheidest, welches Format mehr Produktionszeit verdient.
Beispiel
Ein Fitness-Tutorial erreicht 80.000 Accounts und 6.200 Interaktionen → 7,75 % Engagement Rate. Ein zweites Video zum ähnlichen Thema erreicht 210.000 Accounts, aber nur 4.900 Interaktionen → 2,3 %. Die breitere Audience war klar weniger targeted.
Anwendungsfälle
- 1Prüfen, ob Behind-the-Scenes mehr Interaktion holt als polished Product Showcases.
- 2Engagement Rate über einen Monat tracken, um Theme-Cluster zu finden.
- 3Zwei Caption-Styles auf identischen Videos vergleichen.
FAQ
Zählt die Engagement Rate Saves und Shares mit?
Kommt auf Plattform und Definition an. TikToks native Analytics zählen Likes, Comments, Shares und Saves oft mit. Instagrams Definition hat sich verschoben. Viele Third-Party-Tools lassen die Formel wählen – klär sie, bevor du Zahlen aus verschiedenen Sources vergleichst.
Mach markengerechte Kurzvideos aus dem Material, das du schon hast.